Grenzverletzung & Prävention

Lie­be ehe­ma­li­ge Bewoh­ne­rin­nen und Bewohner,
lie­be ehe­ma­li­ge Kol­le­gin­nen und Kollegen,
sehr geehr­te Damen und Herren,

wir im juni­kum sind seit über 100 Jah­ren an der Sei­te der Kin­der, Jugend­li­chen und Fami­li­en. Mit Stolz bli­cken wir auf die­se lan­ge Tra­di­ti­on zurück. Wich­ti­ge Mei­len­stei­ne haben wir nach auf­wän­di­ger Recher­che in unse­rer Chro­nik zusam­men­ge­fasst. Natür­lich kann die­se Chro­nik nicht alle Per­spek­ti­ven wie­der­ge­ben und so haben uns neben vie­len Zusprü­chen auch kri­ti­sche Stim­men erreicht.

Wir haben die Dis­kus­si­on über die Heim­erzie­hung der 50er, 60er und 70er Jah­re stets fach­lich und kon­struk­tiv auf­ge­grif­fen. In einem mehr­jäh­ri­gen Pro­zess haben wir bereits vor mehr als zehn Jah­ren gemein­sam mit der Arbeits­ge­mein­schaft der Erzie­hungs­hil­fen im Bis­tum Müns­ter eine Arbeits­hil­fe zum grenz­ach­ten­den Umgang erar­bei­tet. Die­se Arbeits­hil­fe sowie die Prä­ven­ti­ons­ord­nung des Bis­tum Müns­ter sind die Grund­la­ge für die Prä­ven­ti­ons­schu­lun­gen unse­rer Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter sowie für unser umfang­rei­ches Schutzkonzept.

Wir erken­nen an, dass es in der Heim­erzie­hung der 50er, 60er und 70er Jah­re Grenz­ver­let­zun­gen gege­ben hat, gegen Kin­der­rech­te und gegen schon damals gel­ten­des Recht. Die­se Ereig­nis­se wider­spre­chen zutiefst unse­rem Ver­ständ­nis eines christ­li­chen Men­schen­bil­des und unse­rer Hal­tung zu einer gewalt­frei­en Päd­ago­gik. Im juni­kum wer­den wir den Weg eines grenz­ach­ten­den Mit­ein­an­ders im Sin­ne der uns anver­trau­ten Kin­der, Jugend­li­chen und Fami­li­en kon­se­quent fort­set­zen. Dafür möch­ten wir ger­ne mit ehe­ma­li­gen Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­nern in den Aus­tausch kom­men. Wenn Sie beim Lesen der Chro­nik Anre­gun­gen, Fra­gen oder Kri­tik haben, dann freu­en wir uns über Ihre Rück­mel­dun­gen. Unter fol­gen­dem Link fin­den Sie die ent­spre­chen­den Ansprechpartner:

» Grenz­ach­tung

Elf Dekaden — fünf Kapitel

1913 bis 2021 – das sind sage und schrei­be 109 Jah­re. Bli­cken Sie mit uns gemein­sam auf knapp elf Deka­den. Rei­sen Sie mit uns durch eine über 100-jäh­ri­ge Epo­che und gehen Sie mit uns den lan­gen Weg vom eins­ti­gen »Schwes­tern­haus St. Agnes« bis zum heu­ti­gen »juni­kum«.

junikum Chronik
© AINFACH.com

Prä­sen­tier­ten im Jah­re 2018 stolz die Chro­nik des juni­kum: V.l. Tho­mas Kurth (Geschäfts­füh­rer juni­kum GmbH), Schwes­ter Lucie, Chris­tia­ne Jan­sen (Geschäftsleitung/Prokura) und Schwes­ter Gerlinde

Ohne Über­trei­bung darf man mit gro­ßem Stolz, aber auch beglei­tet von jeder Men­ge Ehr­furcht, zurück ins ver­gan­ge­ne Jahr­hun­dert bli­cken. Ger­ne neh­men wir Sie mit auf eine Rei­se durch fes­seln­de Kapi­tel beein­dru­cken­der Zeit­ge­schich­te, die streng genom­men bereits im Jah­re 1908 ihren Ursprung fand. Machen Sie es sich ein wenig gemütlich…

» Auf ins ers­te Kapitel…

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Dank­sa­gung


„Im Namen des gesam­ten juni­kum bedan­ke ich mich aus­drück­lich bei unse­rem Chro­nis­ten Chris­toph Kel­ler­mann von der gleich­na­mi­gen Waltro­per Medi­en­agen­tur, für die inten­si­ve und lei­den­schaft­li­che Recher­che und das Ver­fas­sen die­ser wun­der­ba­ren und beein­dru­cken­den Chro­nik. Mein Dank gilt auch den Schwes­tern Lucie und Ger­lin­de, die im Rah­men des gesam­ten Pro­zes­ses unbe­zahl­ba­ren Input geben konnten!”

PS: Soll­te sich jemand auf einem der in der Chro­nik abge­bil­de­ten Fotos wie­der­erken­nen, so wür­den wir uns über eine kur­ze Nach­richt an zentrale@junikum.de sehr freu­en. Viel Spaß mit unse­rer Chronik!

Tho­mas Kurth,
Geschäfts­füh­rer der juni­kum GmbH